Sonntag, 25. September 2011

Giant Swing und Post und relativ kurze Strecken


So sah unser Schuhregal bis Dienstag
aus. Es riecht aber auch schön
einsortiert nicht besser =)
Am Dienstagabend hatten wir zum ersten Mal „Dorm Life“. Eine Runde in der wir alles ansprechen können was uns untereinander alles nicht passt oder was wir irgendwie verbessern sollten… Als erster Punkt wurde unser Schuhregal bemängelt… Wenn jetzt irgendwelche Schuhe nicht im Regal stehen, dann dürfen wir sie im Wohnzimmer verstecken. Und hier gibt es viele gute Verstecke…



 
Lagerfeuer in Schweden
Danach machten wir noch ein Lagerfeuer. Es gab selbstgemachte Doppelkekse, die wie folgt aussahen: 1. Schritt: Keks mit viel Erdnussbutter bestreichen. 2. Schritt: Darauf mindestens zwei Stück Schokolade, am besten etwas am Feuer schmelzen lassen. 3. Schritt: Marshmallows rösten und dann auf die Schokolade „kleben“. 4. Schritt: Den oberen Keks mit ebensoviel Erdnussbutter wie unten bestreichen und alles zusammen pappen. 5. Schritt: Diesen riesen Doppelkeks möglichst ohne sich zu versauen zu essen… Ein Keks ist kalorienmäßig ungefähr eine vollwertige Mahlzeit =) Diesen „american Way“ ein Marshmallow zu essen werde ich nicht weiter verfolgen…

 
Go!
Beim einen sind mehr Leute nötig,
die "Aufzug" spielen und dich hochziehen,
als beim anderen...















So hängt man an der Giant Swing,
bevor man die Reißleine zieht.
Wo in deinem Leben möchstest
du die eine Reißleine ziehen???

Am Mittwoch war wieder Hochseilgarten und Giant Swing angesagt. Für meine Gruppe war das zweitere angesagt. Kann nur sagen: WOW!!! Adrenalin pur! Ich glaube es könnte süchtig machen =)

Der Donnerstag war ein „ganz normaler“ Tag hier. Morgens „Lectures“, Mittagessen, frei, Abendessen, „Lectures“ und dann „Fika in the Bik“. Dazwischen in der Bibel lesen, meine Sprüche versuchen auswendig zu lernen. Wenn es weiterhin so gut klappen sollte wie bisher, dann werde ich die Verse auf Deutsch und auf Englische lernen.



Die Schwedische Post ist irgendwie komisch. Am Donnerstag bekam ich einen Brief, mein Päckle sei wohl in der Poststation. Also hab ich gefragt wo die Poststation wäre, Christine meinte, gleich vorne, am Ende von unserer Straße bei der Kreuzung. Sei nicht zu verfehlen… Am Nachmittag hatte ich frei und dachte ich mache einen kurzen Spaziergang zur Post. Naja, kurz heißt in Schweden wohl gut 2 Kilometer für eine Strecke. Der Kiosk war dann auch am Ende der Straße… Wieder zurück gelaufen, ein Fahrrad ausgeliehen und mein „riesiges“ Packet auf dem Gepäckträger „nach Hause“ transportiert.

Jeden Freitagmorgen ist „Work Day“. Jeder bekommt eine andere Arbeit zugeteilt. Ein paar Leute haben Holz gespalten, ein paar andere die Küche geschrubbt. Bad und Klo, die Böden und die Zimmer geputzt und was halt sonst noch so alles anstand. Achim, Kristin und ich haben den Müll weggebracht. Kirstin und ich durften dann die Bussle waschen und auf Hochglanz polieren. Zum ersten Mal hab ich ein Auto komplett von Hand gewaschen und gewienert =)

Nachmittags waren wir noch kurz in Vetlanda und haben bei mindestens 3 Banken versucht Geld abzuheben. Hat am Ende halt doch nicht funktioniert… Kein Wunder wenn man die Kreditkarte auf dem Magnetstreifen unterschreibt…

Apropos Geld. Ich hab wohl einen guten Wechselkurs erwischt und gut 130 Euro zu viel bezahlt und hier dann in Schwedischen Kronen zurückbekommen. Also brauch ich selbst vorerst kein Geld abheben.

Bei schönstem Sonnenschein
spielten wir Kubb
Gestern haben wir fast den ganzen Tag lang Kubb gespielt. Bis am Ende ein Video entstand… Bei Facebook in meinem Profil könnt ihr es anschauen...

Scrabble auf Englisch ist für einen, der Englisch nicht als Muttersprache bezeichnen kann, recht schwierig. Aber ich glaub ich hab in der ganzen letzten Woche nicht so viele neue Wörter gelernt wie gestern Abend.

Der heutige Tag und die angekündigten Bilder kommen (hoffentlich) dann noch irgendwann!

Viele Grüße aus dem sehr sonnigen Schweden
Armin

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